Lichtwurzel

Wird die Lichtwurzel die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel ablösen?

Geschichtliches
Quelle Text: Ralf Rößner, Rosenblüt Verlag IMTON GmbH Altdorf/Deutschland, ISBN: 978-3-942697-05-7

Am 17. Juni 1924 schrieb Rudolf Steiner:

“Es sollte uns gelingen, die Dioscorea batatas in Europa heimisch zu machen, so dass diese die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel ablösen kann, … anders ist der Materialismus nicht zu überwinden“

LichtwurzelDie Lichtwurzel ist als einzige in der Lage, Lichtäther zu speichern und der wird für die Menschen in der Zukunft unentbehrlich sein.

Namensgeber war der griechische Philosoph und Mediziner Pedanios Dioscurides (gelebt zw. 60 und 78 n.Chr.). Dioskurides gilt als Wegbereiter der Pharmakologie. Ihm wurde im gesamten Abendland und im Osmanischen Reich bis Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die höchste Autorität hinsichtlich des Wissens über Pflanzeneigenschaften zugesprochen. Die Wissenskette um die Dioscorea batatas ist bis auf Platon und seine Schrift über Atlantis zurück zu führen.

Was ist nun so besonders an dieser „Pflanze“? Diese „Pflanze“ ist Träger eines hohen Geistwesens (Venuswesen) und somit nicht auf derselben geistigen Ebene wie andere Pflanzen.

Zum Vergleich dazu wird man auch dem „Bien“ (Bienenvolk) nicht gerecht, wenn man ihn als Tier bezeichnet – denn der „Bien“ ist ebenso Träger eines hohen Geistwesens (Venuswesen).

Herr Ralf Rößner hat die Pflanzen, die durch Herrn Adalbert von Keyserlingk (dipl. Landwirt, Arzt und Geistesforscher, 1905-1993, Schüler von R.Steiner) nach Europa gebracht wurden untersucht und wurde auf seiner weltweiten Suche nach entsprechenden Exemplaren in China fündig. Es gibt auch Exemplare aus Frankreich, Afrika und Amerika, diese entsprechen aber nicht derselben Qualität. Somit ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Firma IMTON und ihre Anbaupartner für die höchste Qualität der  Lichtwurzel garantieren, die als Jungpflanzen den Weg in die Welt antreten. In diesem Zusammenhang ist es auch noch wichtig anzumerken, dass nur die männliche Pflanze in der Lage ist, Lichtäther zu speichern.

Die Pflanze

Die Lichtwurzel gehört zu der Familie der Yamswurzelgewächse. Diese Familie umfasst ca. 600 Arten, die vorwiegend in den Tropen und Subtropen beheimatet sind. Mit ca. 250 Arten ist die Gattung der Dioscorea am häufigsten vertreten. Die Lichtwurzel ist die männliche Mutter aller Yamswurzelgewächse und wird rein auf vegetativem Wege vermehrt – über Bulbillen (Lichtwurzelknöllchen) oder über Wurzelstecklinge.

Unverwechselbar ist sie aufgrund der äußeren Merkmale.

Blätter Die Blätter der Lichtwurzel weisen einen rot-violetten Rand auf
Blattstellung Die Blattstellung ist auffällig „lebendig“ – sie können abschnittweise einzeln, paarweise, wechselständig oder auch zu dritt an der Ranke wachsen
Wurzel ausgeprägter Tiefenwachstumstrieb (bei Kultivierung in gewachsener Muttererde kann die Wurzel durchaus in Tiefen von mehr als 2m hineinwachsen)
Die Anschnittflächen der Wurzel trocknen schnee-weiß ab
Bei der Ernte äußerst empfindlich und härtet erst im Laufe einiger Stunden aus
Die Wurzel verursacht auch in kleinsten Portionen ein auffälliges Sättigungsgefühl
Ranken Sie ist eigentlich eine Liane – und kann Ranken von 4–10 m bilden

Kultivierung

Wegen des enormen Tiefenwachstums empfiehlt es sich, die Lichtwurzel in Kisten mit einer Höhe von 100–150 cm und einer Breite von 40–50 cm mit offenen Boden anzubauen. Die Kletterhilfen für die Ranken sollten so angebracht werden, dass sie bei der Ernte nicht entfernt werden müssen, also unabhängig von der Kiste stehen.

Standort

Die Pflanze verträgt starken Wind nur schlecht und sollte an einem geschützten Standort stehen.

(Eigene Anmerkung: unser Standort war dem Wind ausgesetzt und die Pflanzen sind trotzdem prächtig gewachsen–sie wurden auch 2x täglich von mir besucht und ich habe mit ihnen „gesprochen“ – somit ist das Geistwesen der Lichtwurzel sehr nachsichtig bezüglich Standort, wenn man sie entsprechend umsorgt).
WICHTIG: Die Lichtwurzel hat die Eigenschaft das Geschlecht zu wechseln, sobald sie sich nicht wohl fühlt – und nachdem nur die männliche Pflanze die Fähigkeit hat, Lichtäther zu speichern, sollte man es tunlichst unterlassen, eine weibliche Pflanze zu kultivieren, die die gesamte Ernte „verderben“ kann. Die weibliche Pflanze kann sehr wohl genauso gegessen werden, ist aber nur mehr eine „normale“ Yamswurzel ohne „Zusatzqualitäten“.

Erde

Die Kisten werden zu 80% mit kieseligem Sand (Flusssand) 0/2er Körnung gefüllt und zu 20% mit gut ausgereiftem Kompost. (Laut meiner Erfahrung gedeihen die Lichtwurzeln hervorragend in Quarzsand)

Aussaat

Wurzelteile oder Jährlinge (Brutknöllchen, die bereits 1 Jahr im Boden waren und eine Größe von 10-40 cm) haben, werden um Lichtmess (2.Feburar) in leicht humosen Boden in Töpfchen vorgezogen oder wenn ein Gewächshaus vorhanden ist, direkt in die Pflanzkisten eingesetzt.
Die feinen Wurzelchen, die sich nach ca. 10 Tagen am Pflanzgut bilden, nie austrocknen lassen, aber auch nicht ertränken.

Ernte

Geerntet wird, sobald sich die Blätter gelb verfärben oder spätestens vor dem 1. Frost – normalerweise von September bis Dezember.

Lagerung

In Kellerräumen mit einer Temperatur von +4° bis +10°C – Luftfeuchtigkeit zw. 60 und 70 %r.F.

Bedeutung für die Ernährung

Schon im Mundbereich löst sich der Lichtäther von der Substanz. Es tritt in der Folge ein schnelles Sättigungsgefühl ein, und hellsichtige Menschen können eine verstärkte Selbstheilungsaktivität im Menschen beobachten.
Der Lichtäther wird von aus Wechselstrom erzeugten, elektromagnetischen Feldern (Haushaltsgeräten, Verarbeitungsmaschinen) aufgesogen, wenn diese nicht ausreichend abgeschirmt sind. Auch der Ventilator Motor im Backofen reicht aus, um die Lichtwurzel zu schädigen.

Was lernen wir daraus: Wenn wir etwas Wertvolles konsumieren möchten, dürfen wir auch die entsprechende Zeit und Hingabe, sprich Wertschätzung für die Herstellung des Gerichtes aufwenden.
Handarbeit ist gefragt und Kreativität bei der Verarbeitung – die Lichtwurzel kann roh und gekocht mit oder ohne Schale gegessen werden. Beim Schälen im rohen Zustand tritt Schleim aus, der Hautreizungen verursachen kann – was jedoch positiv zu bewerten ist, da dies von einer ätherischen Stärkung in der oberen Hautschicht herrührt.

Heilwirkung

Die Wurzel ist in der Lage Organe zu befeuchten und zu tonisieren (zu stärken), Mangelerscheinungen auszugleichen und sie hat eine verschönernde Wirkung auf Haut und Haar. Die Lichtwurzel wirkt verdauungsfördernd, entwässernd, verjüngend, blutzuckersenkend u.v.m.

Danksagung

Höchster Dank und Anerkennung gebührt all jenen inspirierten Menschen verschiedener Kulturepochen, die durch ihre Bemühungen um die Reinheit dieser wichtigen Nahrungspflanze uns diesen Schatz bis in unsere Zeit erhalten haben.
Es muss in unserer aller Anstrengung liegen, diese Arbeit zum Wohle der Menschheit, im rechten Geiste weiter zu führen.
Quelle Bilder: Andrea und Manfred Weixlbaum, Niederösterreich

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