HHO Projekt

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Hintergrundwissen und Internet-Links zu verschiedenen Energie-Technologien der letzten Jahrzehnte zum Download.

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03. Juli 2013

Entwicklungsstand GAIA HHO Zelle

Eigenschaften der Zelle und der Steuerung

Von Verein GAIA
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Christoph Beiser präsentiert Eigenschaften der vollautomatischen GAIA HHO Elektrolysezelle in seiner Werkstatt in Röns/Vbg.Dieses Video haben wir auch auf dem GAIA Youtube Kanal veröffentlicht.
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13. November 2012

Nickel Wasserstoff Maschine

Antonio Rossi & Sergio Focardi, Universität von Bologna

Von Verein GAIA

gaia-wasserstoff-nickel-wasserstoff-maschineThermische Energiegewinnung mit bis zu 100fachem Output­/Input­ Verhältnis ­ Präsentation an der Universität von Bologna
Angesichts des steigenden Energiebedarfs wird überall für den weiteren Ausbau der Kernenergie plädiert. In vielen Ländern planen die Energieversorger neue Nuklearanlagen. Etwa 130 zusätzliche Kernkraftwerksprojekte wurden weltweit angekündigt – obwohl das Entsorgungsproblem der radioaktiven Abfälle nach wie vor ungelöst ist . Tatsache ist, dass bis heute nur die Technologie der klassischen Kernspaltung sowie die Möglichkeit der „Heissen Kern-fusion“ bekannt sind. Letztere wird – wenn überhaupt – erst in 50 Jahren einsatzbereit sein . Neben diesen hochenergetischen Verfahren sind aber auch Kernprozesse bekannt, die bei moderaten Temperaturen von einigen Hundert Grad ablaufen. Diese Technologien der LENR (Low Energy Nuclear Reaction), zuweilen auch als „Kalte Fusion“ bezeichnet, werden seit Jahren intensiv erforscht und auf weltweiten Konferenzen diskutiert. Allerdings findet diese Forschung in der Mainstream-Wissenschaft also in der staatlich bezahlten Forschung und an den Instituten der Universitäten – kaum Beachtung und Förderung . Das könnte sich jetzt ändern, wie aus dem folgenden Bericht hervorgeht.

Eine Meldung schlägt ein wie eine Bombe!
Etwas über ein Dutzend Leute hatten sich am 19. Januar am SVRMeeting im Zürcher Technopark versammelt. Gerade hatten sie nach Diskussionen über den PerendevMagnetmotor und das V-Gate-TrackModell von “Roobert33” eine Kaffeepause eingelegt, als ein Anruf von Antonius Brüne kam, der die Redaktoren jeweils mit neusten Informationen versorgt. Er teilte mit, dass am selben Tag italienische Physiker an einer Demonstration an der Universität in Bologna gezeigt hätten, dass bei einem speziellen Hydrierungsprozess zuverlässig und reproduzierbar thermische Energie gewonnen werden kann – Energie, die nicht chemischen Ursprungs zu sein scheint, mit einem Output-/Input-Verhältnis von 100:1! Inge Schneider, die den Anruf entgegengenommen hatte, gab die Information gleich an die SVR-Leute weiter, aber erst am nächsten Tag wurde durch Recherchen die Tragweite der Mitteilung klar, und seither ist die Informationsflut zu diesem Thema nicht abgebrochen. Bei diesem Verfahren wird bei Temperaturen zwischen 150 bis 800 Grad pulverisiertes Nickel durch Kontakt mit Wasserstoff teilweise in Kupfer umgewandelt. Wie die Forscher berichten, laufen bereits Vorbereitungen zur Produktion von industriellen Geräten mit Leistungen im Bereich von 8-10 kW. In den nächsten Monaten werden erste derartige Heizsysteme auf den Markt kommen, und Ende Jahr wird mit dem Start der Serienproduktion gerechnet. Mit einer regelrechten Massenproduktion rechnet man in zwei bis drei Jahren.

Prognosen für 2011
Bereits um die Jahrtausendwende hatte der bekannte Trendforscher Cerald Celente auf eine EnergieRevolution hingewiesen. Nichts werde sich stärker auswirken als die Bekanntgabe neuer Energiequellen, die für industrielle Antriebe und für den privaten Haushalt einsetzbar sind. Die Auswirkungen auf die gesamten Strukturen der menschlichen Gesellschaft werden genauso revolutionär sein wie die Entdeckung des Feuer oder des Rads . In seinen jüngsten Voraussagen vom Dezember 2010 prognostizierte er für das Jahr 2011, dass in Laboratorien und Werkstätten unbemerkt vom Licht der Öffentlichkeit – wissenschaftliche Visionäre und Unternehmer an Geräten schrauben, welche die Prinzipien einer neuen Physik einbinden. Was einst als Hirngespinst und “unmöglich” abgetan wurde, wird Gestalt gewinnen. Geräte, die mehr Energie liefern, als sie selbst verbrauchen, werden Marktreife erlangen . Um was es sich bei dieser revolutionären Energie -Technologie handeln könnte, schreibt Celente nicht. Er hatte aber schon mehrfach angedeutet, dass im Bereich der Wasserstoff -Technologien mit überraschenden Forschungserkenntnissen gerechnet werden kann. Hierzu zählt auch die sog. „Kalte Kernfusion“, bei der sich Wasserstoffkerne, also Protonen, mit anderen schwereren Atomkernen zu neuen Elementen verbinden. Bei einer solchen Transmutation, die im Unterschied zur „Heissen Fusion“ bereits bei niedrigen Temperaturen in Gang kommt, werden erhebliche Energiemengen frei. Die Mainstream-Wissenschaft lehnt allerdings Experimente mit „Kalter Fusion“, wie sie zum ersten Mal 1989 durch die Experimente von Fleischmann und Pons bekannt wurden, kategorisch ab. Aufgrund der gewaltigen Abstossungskräfte zwischen positiv geladenen Kernteilchen sei es gar nicht möglich, das bei moderaten Temperaturen von bloss wenigen Hundert Grad Celsius Fusionsvorgänge ablaufen. Eine echte „Fusion“ und damit auch Transmutation von Elementen sei nur denkbar, wenn die Teilchen mit hoher kinetischer Energie, d.h. mit Temperaturen von Millionen Grad, aufeinander prallen.

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10. November 2012

Solar Wasserstoff Projekt

Neunburg vorm Walde

Von Verein GAIA

gaia-wasserstoff-das-solar-wasserstoff-projekt-in-neunburg-vorm-waldeZum Heizen mit Wasserstoff eignen sich auch modifizierte herkömmliche Heizgeräte. Vor allem katalytische Brenner zeigten günstige Emissionswerte
Gemische von Erdgas mit Wasserstoff lassen sich unter normalen Verbrauchsbedingungen erfolgreich zum Heizen und Kühlen benutzen. Dies ergaben die systematischen Tests von Heizgeräten und die Erprobung einer Absorptionskälteanlage beim Solar-Wasserstoff-Projekt der SWB in Neunburg vorm Wald . Zwei modifizierte herkömmliche Brennwert-Heizkessel arbeiteten bei so gut wie allen Mischungsverhältnissen zuverlässig. Leicht erhöhte NOx-Emissionen können durch Steigerung des Luftüberschusses reduziert werden, wodurch jedoch der Wirkungsgrad abnimmt. Diese Emissionen sind erheblich niedriger bei sogenannten katalytischen Brennern, bei denen Reaktionstemperaturen unter 900 Grad auftreten. Der Wirkungsgrad aller eingesetzten Heizgeräte erwies sich als hoch.

Erprobung einer Solar-Wasserstoff-Energiewirtschaft
Das SWB-Projekt in Neunburg vorm Wald hat sich zum Ziel gesetzt, die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht in ein System der Solar-Wasserstoff-Energiewirtschaft zu integrieren. Hierbei wird als Speichermedium das Gas Wasserstoff eingesetzt, da Sonnenlicht nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht. Man nutzt die sonnenreichen Zeiten zur photovoltaischen Erzeugung von Strom, mit dem durch Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Die Gase werden in geeigneten Behältern gespeichert und bei Bedarf zur Energiebereitstellung genutzt, etwa in Heizgeräten, Automotoren oder Brennstoffzellenanlagen . Mehr als 92 Prozent der in Deutschlands Haushalten verbrauchten Energie wird für Heizzwecke verwendet . Hier könnte der Einsatz von Wasserstoff einen erheblichen Beitrag zur CO 2- Minderung leisten.

Heizen mit Wasserstoff
Im Rahmen des SWB-Projektes wurde deshalb unter anderem untersucht, inwieweit sich der Energieträger Wasserstoff zum Heizen eignet. Da man nicht davon ausgehen kann, daß eine Umstellung auf Wasserstoff abrupt erfolgt, wurde geprüft, wie sich eine allmähliche Beimischung von Wasserstoff zu Erdgas auswirkt (Gasgemische mit ca. 50 Volumenprozent Wasserstoff und ca. 20 bis 30 Prozent Methan waren übrigens fr üher unter dem Namen Stadtgas in Gebrauch). Außerdem wurde Wert darauf gelegt, daß die Heizkesselleistungen für den Gebrauch im Haushalt geeignet sind – es wurden unter anderem zwei Prototypen mit einer Heizleistung von je 20 Kilowatt erprobt, die für die Versorgung eines Einfamilienhauses geeignet wären . Der Wirkungsgrad der Heizgeräte war besonders hoch, da es sich um sogenannte Brennwertkessel handelte. Hierbei wird der bei der Verbrennung entstehende Wasserdampf teilweise kondensiert und auf diese Weise zusätzlich zur Verbrennungswärme weitere Energie gewonnen. Beide Kessel sind modifizierte herkömmliche Modelle mit oben liegender Brennkammer. Darunter befindet sich die sogenannte Nachschaltheizfläche, am Kesselboden , die Auffangwanne f ür das kondensierte Wasser. Als Brennstoff können sowohl Erdgas -Wasserstoffgemische zwischen fünf und 95 Volumenprozent als auch die jeweiligen einzelnen Brenngase verwendet werden.

Katalytische Verbrennung von Wasserstoff
Ende 1992 wurden in Neunburg vorm Wald auch die Arbeiten mit einem sogenannten katalytischen Heizer aufgenommen . Es handelt sich dabei um ein Heizgerät, das durch den Einsatz eines Palladium-Katalysators die Verbrennung von Erdgas und Wasserstoff fördert, die Temperaturen bei diesem Vorgang liegen wesentlich niedriger als bei “normaler” Verbrennung . Im Gegensatz zur konventionellen Verbrennung laufen die Reaktionen bei der katalytischen Verbrennung an festen Oberflächen ab, die mit katalytisch aktiviertem Material belegt sind. So läßt sich die “Verbrennung” schon bei ca. 900 Grad Celsius erreichen. Folglich ist die Erzeugung von Stickoxiden sehr gering. In den letzten Jahren wurde in der Industrie mit großer Intensität an der Entwicklung katalytischer Systeme gearbeitet. Das bei den Versuchen in Neunburg vorm Wald eingesetzte Ger ät hat eine maximale Kesselleistung von zehn Kilowatt und kann mit Erdgas oder mit Mischungen aus Erdgas und Wasserstoff betrieben werden. Der Volumenanteil des Wasserstoffs am Brenngas beträgt 10 bis 50 Prozent. Zur Steigerung des Wirkungsgrades wurde auch dieser katalytische Heizer als Brennwertkessel ausgelegt. Technisch vorteilhaft ist die katalytische Verbrennung von Wasserstoff in Absorptionskälteanlagen, da durch die niedrigen Reaktionstemperaturen der sogenannte Austreiber geringeren thermischen Belastungen ausgesetzt ist. Eine Absorptionskälteanlage mit einer Kälteleistung von ca. 17 Kilowatt entstand 1994 durch den Umbau eines herkömmlichen Aggregats aus der Klimatechnik auf Wasserstoffbetrieb und wurde erfolgreich zur Unterstützung des SWB- Kältebedarfs eingesetzt.

Insgesamt erfolgreiche Erprobung
Die Arbeiten mit zwei der drei getesteten Heizgeräte und der Absorptionskälteanlage erwiesen sich – seit Nachbesserungen vorgenommen wurden – im Großen und Ganzen als positiv. Der Vorteil liegt in der entscheidenden Verminderung der Emissionen. Das Problem der Stickoxid -Emissionen, das bei den konventionellen Brennern aufgrund ihrer hohen Verbrennungstemperatur – Wasserstoff verbrennt bei 2050 Grad Celsius, Erdgas bzw. Methan ca. bei 1880 Grad – beachtet werden muß, trat bei den katalytischen Brennern wegen der geringen Temperaturen nicht auf. Vor allem in Hinblick auf einen schrittweisen Übergang vom derzeitigen fossilen Energieträger Erdgas auf den in der Zukunft denkbaren Wasserstoff sind die gemachten Erfahrungen vielversprechend, da sie zeigen, daß Gemische aus Erdgas und Wasserstoff zum Heizen und Kühlen gut geeignet sind.

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