Wie 330 Akteure digitale Meinungsräume prägen
Was als gewöhnliche Pressekonferenz angekündigt war, entpuppte sich am 21. November 2025 in Berlin als brisanter Abend für alle, die sich mit digitaler Meinungsfreiheit beschäftigen. Im überfüllten „Sprechsaal“ präsentierte der australische Forscher Andrew Lowenthal, Gründer von liber-net, eine umfassende Untersuchung über das „Deutsche Zensurnetzwerk“. Die neue Analyse zeigt erstmals in dieser Tiefe, wie mehr als 330 Organisationen – von Behörden über NGOs bis hin zu Medienhäusern und privatwirtschaftlichen Firmrn für Kommunikation – in Deutschland miteinander verflochten sind, um digitale Inhalte zu überwachen, einzuordnen oder zu entfernen.
Lowenthal betont: Nicht alle Beteiligten zensieren aktiv, doch viele agieren im staatlich gewünschten Sinne oder kooperieren mit staatlich finanzierten Meinungsmachern. Besonders brisant: Deutschland definiert „Desinformation“ deutlich strenger als andere EU-Länder und rückt sie in die Nähe von hybriden Bedrohungen – bis hin zu Vorwürfen des Landesverrats. Damit entstehen reale rechtliche Risiken für Bürger und Wissenschaftler, wie prominente Fälle zeigen.
Die liber-net-Grafiken offenbaren ein europaweit einzigartiges Kontrollnetz, dessen Zentrum Berlin bildet. Sie liefern einen Hintergrund für die wachsende Sorge vieler Menschen, ihre Meinung aus Furcht vor Konsequenzen nicht mehr frei äußern zu können.
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