Inhalt wird aufbereitet
Suche
Einschränkungen
Nur exakte Treffer
Überschriften
Textsuche
Beiträge
Veranstaltungen
Partner

Der Multiparadigmenwechsel wird erkennbar Teil II: Ein neues Menschenbild

Der Multiparadigmenwechsel wird erkennbar – Teil II: Ein neues Menschenbild

Als Fortsetzung zum ersten Teil meiner Beitragsserie möchte ich nachfolgend die wichtigsten (natur- & geistes-) wissenschaftlichen Entdeckungen beschreiben, welche uns ein völlig anderes Menschenbild nahelegen als wir dies von der materialistischen Schulmedizin gewohnt sind: Die „Dreifaltigkeit“ von Körper, Geist und Seele.

Dieses kulturhistorisch alte Denkmodell ist in vielen Kulturkreisen der Welt anzutreffen und hat sich über Jahrtausende hinweg bewährt, bevor die materialistische Schuldmedizin sich nur auf den aus Materie geformten Körper fokussierte und Geist bzw. Seele zu Epiphänomenen stofflicher Substanzen erklärt hat.

Durch die Zersplitterung der Wissenschaft in einzelne Fachbereiche und Unterbereiche wurde nicht nur die Kommunikation zwischen den Experten behindert sondern auch ein ganzheitliches Verständnis verunmöglicht. Das gesamthafte Verstehen ist aber die einzige Möglichkeit für uns Menschen bewusste, verantwortungsvolle Handlungen zu setzen. Ein Beispiel der Zersplitterung können wir im Fachbereich Medizin betrachten:

Die klassische Mechanik wird in den Bereichen Chirurgie (bei Brüchen aber auch Gefäß- und Nervenoperationen) sowie in der Notfallmedizin angewandt. Weil die mechanischen Prinzipien uns aus der traditionellen Physik schon seit Jahrhunderten bekannt sind, ist das Verständnis hier auch durch Kausalzusammenhänge gefestigt (Ursachen und Wirkungen, die empirisch beobachtbar sind, Knochen sind z.B. nach der Operation wieder ganz, Gefäße durchlässig, Wunden geschlossen).

Auf der Ebene der (Bio-)Chemie hingegen werden Zusammenhänge zumeist über Korrelationen „erklärt“, wobei jedoch geflissentlich übersehen wird, dass Korrelationen eben weder mit Kausalität identisch sind noch eine solche beweisen oder auf andere Art einen Ablauf erklären können. Korrelationen sind ebenso wie die gesamte Statistik nur deskriptiv (beschreibend) niemals explikativ (erklärend). Sehr eindrücklich beschreiben dies die beiden Biophysiker und Onkologen Hans-Hermann Dubben und Hans-Peter Beck-Bornholdt in ihren drei Büchern:

BUCH: Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit

BUCH: Der Schein der Weisen

BUCH: Der Hund, der Eier legt

Der letzte Titel verdient eine Erklärung. Er entspringt folgendem Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, auf einem Küchentisch lägen drei Würstchen und zwei Eier. Nun kommt ein Hund in die Küche und frisst zwei Würstchen, wonach er die Küche wieder verlässt. Da zuvor der Prozentsatz der Eier an den Dingen auf dem Küchentisch 40% betrug (zwei von fünf), danach hingegen 67% (zwei von drei), könnte man, wenn man „auf statistischer Grundlage argumentiert“ auf die Idee kommen, der Hund habe Eier gelegt, denn der Prozentsatz der Eier an den Dingen am Küchentisch hat sich ja erhöht. Der Grund, weshalb wir diesen Schluss üblicherweise nicht ziehen, hat nichts mit Statistik zu tun, sondern mit unserem Alltagswissen, dass Hunde eher Würste fressen als Eier zu legen! Die Autoren zeigen aber dann auch sofort, dass im Bereich des (in der Kausalität eben noch unverstandenen!) Zellstoffwechsels genau solche Fehlschlüsse tatsächlich von medizinischen Wissenschaftlern, welche „auf statistischer Grundlage argumentierten“ gezogen wurden! Selbstverständlich stehen hinter diesen Fehlinterpretationen aber auch massive Verkaufsinteressen der Pharmaindustrie, die gerade den Bereich der (Bio-)Chemie der Medizin dominiert, sodass diese Erkenntnisse an den vom Geld abhängigen Universitäten auch kaum korrekt gelehrt werden können.

Schon seit einigen Jahrzehnten wird der pH-Wert des Blutes (und damit des menschlichen Körpers überhaupt) aus gesundheitlicher Perspektive erforscht. Dieser ist äußerst sensibel und sollte stets zwischen 7,35 und 7,45 liegen, also leicht basisch sein. Bei drohender Übersäuerung aktiviert der Körper alle Reserven an Säurepuffern (aus den Knochen, dem Zahnschmelz etc.) was dann zu Mangelerscheinungen und „Krankheitssymptomen“ im Skelett oder in den Zähnen führen kann, in diesen Bereichen dann aber wieder als originäre Erkrankung dieser Körperteile fehlinterpretiert wird. Nicht nur die Ernährung, sondern auch die „richtige“ Atemtechnik kann uns helfen, dieses wichtige Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

BUCH: Nie wieder sauer: Leben im Gleichgewicht. Die Säure-Basen-Balance – Selbsthilfe bei Übersäuerung

Tatsächlich handelt es sich beim pH-Wert jedoch um ein elektrisches Phänomen (Anzahl der Wasserstoff-Ionen), sodass wir damit den elektromagnetischen Bereich der Medizin betreten. Nicht nur das Säure-/Basengleichgewicht sondern auch die Leistung unseres Herzens, das ein weit stärkeres Magnetfeld als unser Gehirn erzeugt, können elektromagnetisch interpretiert werden (siehe z.B. Hearthmath.org).

Auch im Gehirn laufen elektromagnetische Prozesse ab. Wir können durch Übung (Meditiation, luzides Träumen etc.) nicht nur unsere Gesundheit verbessern, sondern auch neue Bewusstseinszustände durchleben und erkunden (z.B. indem wir sogenannte Binaural Beats als Einstiegshilfe nutzen).

WEBSEITE: Binaural Beats

Ein anderer Bereich der Physik, nämlich die Quantenmechanik, wurde durch Fritz Albert Popp für die Medizin interessant und seine Entdeckung der Biophotonen.

Hier ist der „experimentelle Spielraum“ wohl noch am größten und sind die Ergebnisse insgesamt noch am wenigsten „gesichert“. Letztlich ist jeder Organismus das Ergebnis seiner einzigartigen Biographie und der Beobachtereffekt lehrt uns, dass wir es – sogar in der „hard-core-Wissenschaft“ Physik! – mit Subjekten zu tun haben, und nicht mit Objekten (ein leicht verständlicher Einstieg in die „Quantenheilung“ kann z.B. hier nachvollzogen werden:

BUCH: Der kleine Quantentempel – Selbstheilung mit der modernen Physik

Insgesamt stellen wir aber fest, dass auch die körperliche Entwicklung keinesfalls „von höheren Mächten vorausbestimmt“ ist, wie es die klassische Genetik insbesondere auch im Falle der „Erblichkeit von Krankheiten“ immer wieder behauptet hat. Wir wissen hingegen, dass sogar unser Genmaterial selbst durch unser eigenes Verhalten verändert (verbessert!) werden kann, seit Bruce Lipton in diesem Bereich mit der Epigenetik der Durchbruch gelang.

BUCH: Spontane Evolution – Bruce Lipton

Conclusio

Das heutige medizinische Menschenbild wird von gespaltener Naturwissenschaft geformt, als Mischung mechanischer „Reparaturmedizin“, den Geschäftsinteressen der Pharmaindustrie im biochemischen Bereich und von der Schuldmedizin unverstandener Phänomene im Bereich des Elektromagnetismus und der Quantenphysik. Ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Geist und Seele, welches die wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Gesundheit darstellt, beeinträchtigt die zukünftigen Umsätze wichtiger Branchen und kann daher an Universitäten im Rahmen der „konventionellen Ausbildung“ niemals erlangt werden.

Es ist somit die Aufgabe aller aufgewachten Menschen, sich selbst um ein entsprechendes Menschenbild und die sich daraus ergebenden Erfordernisse für ganzheitliche Gesundheit zu bemühen, unabhängig von den (bzw. in vielen Fällen sogar klar gegen die) Sichtweisen der Schulmedizin.

Im nächsten Teil werden wir die wissenschaftstheoretischen und wissenschaftshistorischen Entwicklungen näher betrachten, die uns in diese missliche und gefährliche Situation gebracht haben: die Zersplitterung ganzheitlichen Wissens in eine unübersichtliche Vielfalt von „Spezialdisziplinen“, welche so „speziell“ sind, dass sie alltägliche Phänomene nicht mehr zu erklären vermögen.

Ich wünsche Ihnen/Euch bis dahin eine wertvolle, an Erfahrungen reiche Lebenszeit!
Franz Hörmann

Buchempfehlungen


WER BIN ICH

Franz HörmannFranz Hörmann, geboren 1960, Univ.-Prof. Mag. Dr.
Seit 1983 am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der Wirtschaftsuniversität Wien beschäftigt und seit 1997 gewerblich befugter Unternehmensberater.

 

  • 1995-2015: korrespondierendes Mitglied des Fachsenats für Datenverarbeitung der österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder und
  • 2001-2010: Gastprofessor am Institut für Wirtschaftsinformatik (Communications Engineering) der Universität Linz
  • 2001-2010: Lektor an der FHW (Fachhochschule der Wirtschaftskammer Wien).
  • 2001-2015: Prüfungskommissär im Rahmen der Wirtschaftsprüfer-Ausbildung der österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Trat mit dem Werk “Das Ende des Geldes” im Jahr 2011 erstmals als Kritiker des verzinsten Schuldgeldes in die Öffentlichkeit, entwickelte die neue Geldform “Informationsgeld” und bringt sie mit der OSBEEE eG als OSBEEE:Money auf den Markt.
Mitbegründer des “Interdisciplinary Research Institute for Systemic Sciences” (IRISS).
Franz Hörmann ist verheiratet und Vater zweier Kinder (Sohn 18 Jahre, Tochter 21 Jahre alt).

Mail: franz.hoermann19600323@gmail.com
Webseite: www.franzhoermann.com
Newsletterformular

GAIA verfolgt im Themenbereich Okönomie und Finanzen das gleiche Ziel wie ich.
So haben wir im Dezember 2017 beschlossen, GAIA als Informationsplattform zu nutzen und eine Beitragsreihe einzubringen. Ich freue mich, durch GAIA und sein Netzwerk aktiv mit Lesern und Interessierten zu interagieren.
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

Auch interessant

Information

Populär

Translate

Lass Dich inspirieren.

informativ und unverbindlich