Die Mindcontrol-Methoden, haben mich weiter beschäftigt

Die Mindcontrol-Methoden, von denen schon in den August-Nachrichten die Rede war, haben mich weiter beschäftigt. Auf Reiner Füllmichs Telegramkanal ICIC habe ich ein tolles Interview dazu entdeckt. Jason Christoff, Fachmann für Mindcontrol, gibt zunächst eine komprimierte Darstellung dieses komplexen Themas, die er kurz zuvor übrigens auch im europäischen Parlament vorgetragen hat. Dort waren natürlich nur die wenigen widerständigen Abgeordneten im Saal, die ihn eingeladen hatten, doch über das Internet hat sein Vortrag bereits Hunderttausende Interessenten erreicht.

Christoffs Einstiegsthema ist der Überlebensinstinkt, die Hauptfunktion unseres Unterbewusstseins, das niemals ruht und tausendmal mehr Informationen registriert als unser Bewusstsein. Um diese Flut an Informationen einzuordnen und zu gewichten, braucht das Unterbewusstsein nur den Bruchteil einer Sekunde. Dabei folgt es einem sehr einfachen Prinzip: Je öfter es einen Reiz – ein Bild, einen Klang – registriert, desto größer muss dessen Bedeutung für das Überleben der Spezies sein. Menschen sind soziale Wesen, ein Einzelner hat keine Überlebenschance. Am meisten Sicherheit bietet ihm also der Anschluss an die jeweils größte Gruppe, von der auch die meisten Signale ausgehen. Das Unterbewusstsein zählt mit und übermittelt dem Bewusstsein seine Bewertung: Von dieser Gruppe stammen die meisten Signale, an sie musst du dich also halten, um bestmöglich geschützt zu sein!

Würdest du dich trauen, zur Wahrheit zu stehen?

Wie schwer es Menschen sogar in völlig ungefährlichen Situationen fällt, einen unbewussten Reflex zu überwinden, zeigt das berühmte Asch-Experiment. Ein Psychologe lädt zu einem einfachen Wahrnehmungstest ein: Auf dem Bildschirm sehen die Probanden jeweils fünf Striche, bezeichnet mit A, B, C, D, E. Zwei davon sind gleich lang. Die versammelten sechs Personen sollen die kinderleichte Frage beantworten, welche. In den ersten Fragerunden herrscht Einigkeit. Doch im vierten oder fünften Testdurchgang gibt die erste Person plötzlich eine offensichtlich falsche Antwort. Die neben ihr Sitzenden schließen sich wie selbstverständlich an.

Nur die letzte Person in der Runde wirkt verstört: Sie weiß nicht, dass sie der einzig echte Proband ist und alle anderen ein abgekartetes Spiel mit ihr spielen. Sie sieht deutlich, dass die Antwort falsch ist. Aber darf sie es wagen, der Einheitsmeinung aller anderen zu widersprechen? Dieses psychologische Experiment ist viele Male wiederholt worden, mit dem immer gleichen Ergebnis: Nur eine von vier Personen bringt den Mut auf, sich gegen den Rest der Gruppe zu behaupten, wenn die übrigen Teilnehmer unisono zwei offensichtlich verschieden lange Striche als gleich lang bezeichnen!

Betrachtet man die Dinge in einem noch größeren Zusammenhang, erscheint aber selbst der dramatische Fall, der mich so sehr aufbrachte, harmlos und unbedeutend. Das haben mir erst kürzlich die erschütternden Zeugnisse von Überlebenden rituellen Missbrauchs klar gemacht! Unter dem Titel „50 voices of ritual abuse“ kann jeder, der einen Internetzugang hat, erstmals Einblick in die Schicksale von 50 Menschen erhalten, die von frühester Kindheit an Opfer ritueller satanistischer Praktiken geworden sind.

Wer sich dem Grauen dieser Selbstzeugnisse aussetzen will, braucht allerdings extrem starke Nerven! Trotzdem bedauere ich es keinen Augenblick, mich der Herausforderung gestellt zu haben. Ich verdanke diesen Besuchen in der Hölle nämlich nicht nur ungeahnte Einblicke in das versteckte Treiben weltlicher und kirchlicher Machteliten, sondern vor allem die Bekanntschaft mit Engeln in Menschengestalt!

Was sie als Kinder erlebt bzw. überlebt haben, war so unsäglich schlimm, dass sie lange Zeit überhaupt keine Erinnerung daran hatten. Mittels ausgeklügelter technischer, chemischer und medizinischer Methoden sorgen die Täter dafür, dass ihre hilflosen Opfer, selbst wenn sie mit dem Leben davonkommen sollten, sie später nicht verraten können. Diese Methoden sind teils hochmodern, teils uralt, denn Satanismus gibt es seit Jahrtausenden! Viele der Opfer entstammen Satanistenfamilien, in denen ritueller Kindesmissbrauch, Menschenopfer und Kannibalismus von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden.

Von der Macht unseres Unterbewusstseins

Diesen universellen Verhaltensreflex macht sich die Propaganda seit jeher zunutze. Noch viel besser funktioniert die Beeinflussung allerdings dann, wenn das Bewusstsein gar keine Chance hat, sich korrigierend einzuschalten, weil die Signale so kurz und gut versteckt sind, dass nur das tausendmal so schnelle Unterbewusstsein sie überhaupt registriert! Das ist die Basis von Mindcontrol. Geschulte Experten verstecken in Bildern und Texten, in Filmen und Vorträgen bestimmte wiederkehrende Signale, die den Betrachter in eine bestimmte Richtung lenken, ohne dass sein Bewusstsein es wahrnimmt.

Wie grandios dieser Mechanismus funktioniert, zeigt Jason Christoff in seinem Vortrag an einem Filmausschnitt über eine Talente-Show im amerikanischen TV. Ein junger Mann betritt selbstbewusst lächelnd die Bühne und verkündet, dass er das Unterbewusstsein der Anwesenden sowie Tausender per Video zugeschalteter Zuschauer erfolgreich beeinflussen werde. Der meisterhaft geschulte Mentalist erzählt von seinem Studentenjob als Barkeeper, bei dem er Menschen und ihr Verhalten unbemerkt sehr genau studieren konnte. Über den Bildschirm läuft dabei ein Vorstellungsvideo – man sieht den jungen Mann in einer Bar Gläser abtrocknen und dann durch eine verwinkelte Gasse zum TV-Studio eilen. Danach fordert er das Publikum im Saal und die Zuschauer zu Hause mit launigen Worten auf, sich einen Stift und ein Blatt Papier zu holen. Darauf soll jeder das Bild zeichnen, das er vor seinem inneren Auge sieht.

Nun kommt der große Moment: Sowohl der Juror im TV-Studio als auch die Tausenden, per Video zugeschalteten Zuschauer zu Hause heben auf Befehl des Kandidaten gleichzeitig ihre Zeichnungen hoch – und siehe da: Tatsächlich ist auf jedem einzelnen Blatt das gleiche Motiv zu sehen: Eine Sonne, meist mit Gesicht, umgeben von kürzeren oder längeren Strahlen.

Ungläubiges Staunen allerseits. Der Kandidat strahlt. Er hat seine Ankündigung, das Unterbewusstsein des Publikums hacken zu können, wahr gemacht. Wie war das möglich? Ganz einfach, sagt der Mentalist, und lässt nochmals den kleinen Videoclip durchlaufen, in dem man ihn beim Gläser Trocknen an einer Bar und auf dem Weg zum Studio sieht. Einige Male drückt er kurz auf die Stopp-Taste und macht die Zuschauer auf unscheinbare Kleinigkeiten im Hintergrund aufmerksam – einen Bierdeckel, ein Plakat, eine Kritzelei an der Hauswand, auf denen ganz kurz das Sonnenmotiv zu sehen ist. Vier kaum wahrnehmbare Wiederholungen dieses Motivs im Hintergrund haben genügt, um so viele Menschen unbewusst zu programmieren!

Menschen sind Herdentiere

Christoffs Vortrag, der noch weitere interessante Aspekte des Themas Mindcontrol aufgreift, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ich so wie alle Leser und Leserinnen dieser Nachrichten wahrscheinlich widerständig genug wäre, um mich beim Asch-Experiment nicht unterkriegen zu lassen, muss ich mir realistischer Weise eingestehen, dass ich bei unzähligen anderen Gelegenheiten sicher erfolgreich beeinflusst worden bin, ohne das geringste davon bemerkt zu haben! Unseren Ansichten und Meinungen dürfen wir also kein allzu großes Gewicht beimessen, denn wir können ihnen nicht trauen. Auf der Ebene des Denkens sind wir alle manipulierbare Massenmenschen. Herdentiere, deren Verhalten leicht vorhersehbar und steuerbar ist.

Würden wir als freie Menschen in einer natürlichen Umgebung leben, wären unsere unterbewussten Reflexe – nicht anders als bei Wildtieren -einfach lebenserhaltende Instinktreaktionen. Doch wir leben schon seit Jahrtausenden in künstlich veränderten Umwelten, deren Konstrukteure keineswegs die gütigen Hirten sind, als die sie sich so gerne ausgeben. Nein, die Gottkönige, Hohen Priester, Kaiser von Gottes Gnaden oder demokratisch legitimierten Herrscher von heute sind gnadenlose Unterdrücker oder ahnungslose Helfershelfer anonymer Ausbeuter, die ihre Methoden im Lauf der Jahrhunderte immer mehr verfeinert haben. Ihre Macht beruhte seit jeher darauf, dass es ihnen gelang, die überwiegende Mehrheit ihrer gläubigen Untertanen zu täuschen, indem sie die oben beschriebenen Instinktreaktionen zur Verbreitung von Lügen, Drohungen und falschen Versprechungen nutzten.

Wer oder was steuert uns?

Wer immer – in Tempeln, Schulen und Medien – die Informationsvermittlung in der Hand hat, kann die armen Lemminge in die Selbstschädigung oder gar in die Selbstvernichtung treiben, wie wir weltweit tagtäglich beobachten müssen. Willig essen und trinken sie die gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel und Getränke, die ihnen die Werbung aufschwatzt, lassen sich und ihre Kinder krank impfen, schlucken Medikamente, die nur deren Produzenten nützen, zittern vor dem nahenden Klimakollaps, leisten widerspruchslos „Kriegsdienst“ oder faseln aus ihrer bequemen Zuschauerposition vom „gerechten Verteidigungskrieg“.

Die zentrale Frage lautet also: Wodurch unterscheidet sich die derzeit zum Glück wachsende Minderheit derer, die den Betrügern nicht mehr widerstandslos auf den Leim gehen, von den braven Lemmingen? Eine einfache Zeichnung, die mir heute begegnet ist, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: Viele graue Gestalten stehen mit gesenkten Köpfen eng nebeneinander. Nur dort und da hebt eine der grauen Gestalten mit überraschtem Lächeln den Kopf: auf ihrer Brust zeichnet sich ein leuchtend rotes Herz ab.

Ja, „man sieht nur mit dem Herzen gut“, wie der Kleine Prinz uns gelehrt hat. Dazu müssen wir aber erst einmal werden wie Kinder, die noch nicht von wohlmeinenden ElementarpädagogInnen mit subtilen Methoden verwirrt und ins Problemdenken eingeführt wurden. Der unverstellte Blick, den wir nur durch harte Arbeit an uns selbst zurückgewinnen können, eröffnet uns den Zugang zu unserem inneren Reichtum und der Herrlichkeit der Schöpfung in ihren unzähligen Variationen. In Zeiten wie diesen sind es allerdings oft auch schreckliche Bilder, die unser Herz in zerstörten Landschaften und hinter der glitzernden Fassade der Unterhaltungsindustrie erblickt.

Flucht in Scheinprobleme und Scheinwelten

Angesichts von systematischer Naturzerstörung, Kinder- und Organhandel, Satanismus, Pädophilie, blutigen Aufständen und massiven Geschichtsfälschungen ist die Versuchung groß, Augen und Herz rasch wieder zu verschließen und sich lieber weiter mit Scheinproblemen zu befassen oder in Scheinwelten zu flüchten. Die Auswahl an Scheinproblemen, die uns die Medien ins Haus liefern, ist unüberschaubar, und Scheinwelten – ein florierender Geschäftszweig! – werden in allen Geschmacksrichtungen angeboten: Von den silbrig schimmernden Gefilden der Englein, Elfen und regenborgenfarbenen Einhörner bis zu den dunklen Kellern von Geheimbünden, wo schwer bewaffnete Krieger sich auf die Weltrettung vorbereiten.

Gegen Ende seines Vortrags gibt Jason Christoff noch einen sehr wichtigen Hinweis. Als Gesamtgesellschaft, sagt er, wurden wir – auch das ist eine Spielart des Mindcontroling – so verweichlicht , dass die meisten von uns unfähig geworden sind, Schmerz zu ertragen und sich freiwillig herausfordernden Aufgaben zu stellen. Was in unserer zivilisierten Welt fehlt, sind die Initiationsriten, die in indigenen Gesellschaften den Übertritt vom Status des abhängigen Kindes zum Status des selbstbestimmten Erwachsenen markieren. Deshalb bleiben viele von uns lebenslang so kindisch, dass sie nichts dabei finden, sich auch als Erwachsene noch blind an die Vorgaben irgendwelcher Autoritäten zu halten, ohne jemals deren Berechtigung zu hinterfragen.

Das Überschreiten der Schwelle

In indigenen Gesellschaften überschreiten Knaben im Alter von 14 Jahren, Mädchen meist schon mit 12 die Schwelle zum Erwachsensein, indem sie sich tagelang ohne jede fremde Unterstützung lebensgefährlichen Prüfungen aussetzen. Im nachtschwarzen Dschungel, umgeben von Giftschlangen und wilden Tieren, oder allein in einsamen Steinwüsten ausgesetzt, ohne den Weg zur nächsten Wasserstelle zu kennen, erleben die jungen Menschen Momente akuter Todesangst. Mutter, Vater, alle ihre bisherigen Beschützer sind fort, es hilft nichts, nach ihnen zu rufen.

Doch genau in diesen Grauen erregenden Situationen erfahren die jungen Burschen und Mädchen plötzlich, dass es in ihnen selbst eine Instanz gibt, die genau weiß, was zu tun ist. Sie begegnen ihrem eigenen Höheren Selbst, das sie aus höchster Not zu retten vermag und dem sie sich ab nun anvertrauen werden! Sie brauchen keine äußere Führung mehr, sie werden als Erwachsene in ihre Gemeinschaft zurückkehren und dort Verantwortung übernehmen: SELBSTständig, SELBSTmächtig, voller SELBSTvertrauen und SELBSTbewusstsein.

Ob wir in dieser herausfordernden Zeit nicht gerade die Chance erhalten, uns einem kollektiven Initiationsritus zu stellen?

Uns allen viel Freude und Erfolg beim Erwachen und Erwachsenwerden!
Alexandra

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