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Stromabschaltung wegen Smartmeter Verweigerung

Unser Netzbetreiber (OÖ Netz AG) hat uns am 9.5.2019 Strom für Haus und Hof abgeschaltet.

Seither betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit, versorgen uns selbst, sind auf der Suche nach Lösungen und bitten um Mithilfe. Heute ist der 12. Tag nach der Netzabschaltung.
Seit November 2016 haben wir Telefonate und Briefverkehr mit der OÖ. Netz AG wegen dem Einbau eines Smartmeters (trotz “Opt-out-Funktion” Entscheidung) zwecks Eichfälligkeit unseres Zählers. Ziemlich bald wurde seitens des Netzbesitzers erwähnt:

“Die E-Control wird dann ja entscheiden ob wir Ihnen den Strom abschalten.”

Als Letztes hat uns am 07.05.2019 die OÖ Netz AG angerufen und mitgeteilt, dass sie am 9.5.2019 zwischen 08:00 bis 10:00 Uhr kommen und den Strom abschalten. Und so war es dann auch. (Abgeschaltet wurde der Strom am Zugriffspunkt hier im Titelbild)

 Wir haben immer rechtzeitig bezahlt. Unsere Stromkosten waren vorher ungefähr 5,2 €/Tag: Augenblicklich verbrauchen wir nahezu 50 Liter Diesel pro Tag und müssen dauernd Verbrauchsspitzen vermeiden.

Am 7. Tag hat uns dankbarerweise die Interessengesmeinschaft STOP Smartmeter ein besseres Stromaggregat zur Verfügung gestellt.

Wir teilen alle Bedenken der Arbeiterkammer bezüglich des Datenschutzes. Genauso teilen wir auch die Aussagen der Ärztekammer hinsichtlich möglicher Strahlenbelastungen. Desweiteren hat uns die OÖ. Netz AG erklärt, alle Smartmeter haben einen Hauptschalter, der von der Ferne bedient werden kann.
Der Strom muss oder kann von der Ferne abgeschaltet werden bei:

  • Gefahr im Verzug
  • Vertragsverletzung (Zahlungsverzug)
  • Auf richterliche Anweisung

Dem Passus “Auf richterliche Anweisung” sehen wir in Friedenszeiten mit Skepsis entgegen. Demonstriert man hier hintergründige Machtverhältnisse? Wir fühlen uns irgendwie instrumentalisiert.

Es gibt zahlreiche Berichte, dass Stromrechnungen mit Smartmetern gemessen, höher ausfallen können als vor deren Einbau. Interessant wäre hier einmal eine langfristig angelegte Messung mit einem Smartmeter (Lebensdauer ca. 10 Jahre) und einem bewährten Ferraris Zähler (Lebensdauer ca. 40 Jahre), gleichzeitig in einen Haushalt. Dann könnte man schnell Vor- und Nachteile erkennen.

Wir dachten immer, Strom gehört zum Grundrecht eines jeden Bürgers in Österreich. Doch wir merken, das von der Politik keine Hilfe kommt. Es scheint, es ist Politikern egal, wie es uns – den Bürgern im Land – wirklich geht. Da kann man schon jedes Vertrauen verlieren.

Wir hatten schon zahlreiche Vertreter von Medien am Hof.


So entstanden u.a. ein neutraler Kurzbericht von ServusTV in “Servus am Abend”, zu sehen ab Min 07:23. Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar bis 27.05.2019.

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung und Kommentare zu unserem Beitrag hier erreichen uns natürlich auch.

Josef und Sonja Schimmerl
Schimmerljuden 2, 5221 Lochen am See, Österreich

Danke, das uns die GAIA Redaktion bei der Erstellung unterstützt hat und bei der Verbreitung des für uns wichtigen Themas behilflich ist. Wir sind seit 2012 Mitglieder und wünschen uns bereits sehnlich einen Durchbruch hin zu lokaler unabhängiger Energieerzeugung. Dann wäre das “autark sein” vielleicht lebenswerter.

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