Ein Bauernhof zur Selbstversorgung und Weitergabe von Ur-Wissen
Das Leben am Serschenhof
"Die Geschichte des Serschenhofs reicht bis ins Jahr 1498 zurück und ist seit über 115 Jahren im Besitz der Familie Tertinjek. Eine der Besonderheiten am Hof ist die Grenze, die seit 1921 durchs Grundstück verläuft und den Hof somit auf 2 Länder aufteilt. Das birgt verschiedene zusätzliche Herausforderungen, wie doppelter bürokratischer Aufwand und Sprachbarriere ...
Ein glückliches Leben mit mehreren Generationen am Hof zu führen wünschen sich einige. Wir trauen uns zu behaupten, dass uns das gelungen ist. Darauf sind wir sehr stolz und erfreuen uns jeden Tag daran. Am Hof leben wir zu 7t in 3 Generationen.
Bis vor ein paar Jahren waren wir noch zu 8t- mit der Uroma, die inzwischen verstorben ist. Es war eine große Herausforderung, Familienthemen zu lösen und so einen wunderbar harmonischen Familienverband zu schaffen. Jeder musste und muss an sich arbeiten. Doch das Ergebnis ist etwas, dass man sich nicht kaufen kann ... Es gibt hier immer jemanden, der für einen da ist... Unsere Kinder genießen es auch sehr, in der Sippe aufzuwachsen. Auch das Glück zu haben, einen Partner täglich an der Seite zu wissen, mit dem man hier leben und arbeiten kann, ohne sich auf die Nerven zu gehen, ist sehr speziell.
Unsere Kinder unterrichten wir zuhause. Sie hatten während ihrer Zeit in der Schule das Gefühl, dass ihnen keine Zeit mehr „zum Leben“ übrig bleibt. Das hat uns aufgezeigt, dass wir hier nicht einfach leben und arbeiten. Es ist eine Lebensphilosophie, die bereits auf die nächste Generation übergegangen ist. Ein Leben im Einklang mit Mensch, Tier, Natur."Bettina Tertinjek, Serschenhof
Motivation der Selbstversorgung und Weitergabe von altem Wissen
"Besonders ist für uns, dass wir hier alle im Vollerwerb von diesem Hof leben können. Das ist zum einen die große Freude an diesen Tätigkeiten, zum anderen die große Wertschätzung der Erzeugnisse die man daraus erhält. Obendrein erhalten wir so, dieses wertvolle Wissen, welches dadurch am Leben bleibt und nächsten Generationen dienlich sein wird. Denn nichts Gekauftes enthält solch eine hohe Energie, wie Selbstgemachtes. Zudem bereitet es uns große Freude, wenn wir andere Menschen durch unser Tun und unsere Kurse, wieder zum Selbermachen motivieren können.
Früher wurde das Wissen ganz selbstverständlich von Generation zu Generation weitergegeben und vieles hat man von klein auf gelernt, weil man mit anpacken musste. Heute, wo nur noch wenige Menschen in größeren Familienverbänden leben, braucht es andere Möglichkeiten, für jene, die wissen wollen, wies geht."Bettina Tertinjek, Serschenhof
Das Angebot an Kursen und im Hofladen
"In unseren Kursen versuchen wir auch stets "einfach" zu bleiben. Denn es soll - wie früher - jedem möglich sein, auch im Alltag unkompliziert vieles wieder selbst zu machen. Doch welche Herausforderungen gab und gibt es dabei? Gerade diese "Einfachheit" ist oft eine Herausforderung in der Bewerbung. Denn unsere aktuelle Gesellschaft liebt "Gurus" – nach dem Einfachen wird selten gesucht. Wir leben etwas abseits- da ist es schon nicht so einfach, Menschen auf unsere Angebote aufmerksam zu machen. Vieles was wir hier am Hof machen, zeigen wir in unseren Kursen, so dass es auch andere umsetzen können.
Im Verein gibt es viele weitere Möglichkeiten. Wir arbeiten an einem internen Lebensmittel- und Wissensnetzwerk, am Erhalt von Saatgut, der Weiterentwicklung unseres Miteinanders und noch viel mehr. Vermarktung direkt vor Ort: www.urwissen.at."Bettina Tertinjek, Serschenhof
Ausblick und unsere Vision
"Wir bilden uns ständig weiter, probieren Neues aus und versuchen Vorhandenes weiter zu verbessern. Jeden Tag ein kleines Stück. Mit der Zeit kommt einiges zusammen - und aus diesem Wissensschatz können unsere Kinder und interessierte Menschen schöpfen. Auch das Thema Leinen werden wir weiter spinnen."
Bettina Tertinjek, Serschenhof
Kursangebot
„Brotbackkurs Grundlagen“
„Im Mittelpunkt steht das Herzstück von köstlichen Broten – nämlich der Sauerteig. Von der richtigen Zutatenauswahl, über Fehlerquellen bei der Gare, richtige Formung, korrekte Backtemperaturen, bis hin zur Brotlagerung, werden alle Themen durchgenommen, um das nötige Bäckerwissen “mit heim” nehmen zu können.“
Wie so das so wichtig ist und es beim Thema Brot noch weiteres zu beachten gilt, erfahren wir in diesem Video:
“Warum mittelalterliches Brot ein Superfood war aber Dein modernes Brot Dich krank macht”
Radio SOL
Die Sendung mit unserem Gast: Bettina Tertinjek vom Serschenhof
Wir gründeten den Verein UR:leben, weil wir der Meinung sind, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen. KEIN schneller, weiter, größer, mehr …
Den Weg zurück in eine sinnerfüllte, ursprüngliche & selbstversorgte Lebensweise”. Durch den Lebenswandel der letzen Jahre, ist das Wissen und Gespür dafür, etwas abhanden gekommen. Wir sehen uns als Wegbegleiter jener Menschen, die sich wieder zurück sehnen und im aktuellen Wandel, einen Weg dahin suchen. Dabei ist ein Umdenken unumgänglich.
Denn es braucht
– die Rückverbindung mit der UrQuelle
– das Denken in Kreisläufen
– eine ganzheitliche Lebensweise & Gesundheit
– nachhaltige & ökologische Arbeitsweisen
– Zusammenhalt & Gemeinschaft
Bettina Tertinjek
Verein UR-Leben
Remschnigg 57
8463 Leutschach
Österreich
Telefon:
+43 664/2277480
E-Mail:
be*****@*********of.at
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