Erster automobiler Wendepunkt mit Elektromobilität erreicht
Keine Hiobs-Botschaft, sondern Realität, was die Mobilitätswende bedeutet
Dazu kommt die Agrar- und Energiewende mit völlig atemberaubenden, tiefgreifenden Veränderungen, in der die alten Strukturen völlig wegbrechen – doch bleiben wir vorerst in der e-Mobilität. Der erste automobile Tipping Point ist mit Elektromobilität erreicht. Was kommt jetzt?
Der 1. Tipping Point: Elektrisches Fahren
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September 2020 wird als der Monat eingehen, in dem es auch dem letzten Leugner klar geworden ist, dass der Übergang zur Elektromobilität und der Tod von Benzinern und Dieselfahrzeugen unumgänglich geworden ist. Der erste der drei Tipping Points ist mit der Ankunft der Elektromobilität erreicht. Auch die größten Elektromobilitätsskeptiker haben das nun verstanden. Aber es endet nicht hier: es war der Auftakt zu den kommenden Tipping Points im autonomen und geteilten Fahren, und diese werden die letzten Säulen der alten Automobilindustrie über den Haufen werfen. Wer also die aktuell sich abspielenden Disruptionen genauer betrachten will, muss den Fokus auf diese beiden Technologien und Geschäftsmodelle richten und entsprechend handeln, um vorne dabei zu sein. Und das schnell. Denn schon bei Elektromobilität zeigte sich – nicht zuletzt durch COVID – eine Beschleunigung des Umbruchs.
… haben alleine dieses Jahr deutsche Hersteller und Zulieferer Stellenabbauten von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen angekündigt.
- 30.000 Daimler
- 30.000 Conti
- 4.400 Schaeffler
- 15.000 ZF
- 9.500 MAN
- 6.000 BMW
- 1.850 Bosch
- 8.000 Mahle
- Insolvent: Moll, Finoba, Weberit Werke Dräbing
Summe: 104.750 plus die Insolvenzen
… dass Tesla so viel Rohstoffressourcen gesichert hat, dass es die gesamte US-Flotte von 300 Millionen Autos elektrifizieren könnte. Tesla hat auf Jahre eine Vormachtstellung bei Batteriezellen und einen solchen Preisvorteil geschaffen, dass andere Hersteller nur mit Verlust in denselben Segmenten mithalten können. Gleichzeitig hat Musk Produktionskapazitäten von 20-30 Millionen Autos pro Jahr bis 2030 angekündigt, mit einer mehr als hundertfachen Batterieproduktionskapazität. Seit 2013 hat Tesla es geschafft, seine Fahrzeugproduktion jedes Jahr um ca. 50 Prozent zu steigern. Keinem anderen Automobilhersteller ist das je gelungen.
Der 3. Tipping Point: Sharing
Sharing bedeutet eine wesentlich verringerte Anzahl an Autos auf den Straßen, statt Privatfahrzeugen fahren Robotaxis durch die Gegend und die Preise pro gefahrenem Kilometer sinken drastisch. Emotionen zu Autos, Markentreue, Brands, physische Verarbeitungsqualität und so werden weniger wichtig, dagegen wird der digitale Luxus in den Vordergrund treten. Und da haben die traditionellen Hersteller bislang Schwierigkeiten zu verstehen, was das überhaupt ist.
Horrorszenario für Autofahrer
Über 1.500 € pro Jahr und Pkw kostet es mehr, 4 Euro pro Liter Sprit, um die neuen Klimaziele 2030 zu erreichen.
Aktuell, aus den Medien (Kronen Zeitung, Seite 6/7, Mi. 29.9.2020, Manfred Schumi)
Die EU will die Klimaziele verschärfen; es ist momentan ein Vorschlag der EU Kommission, Ratsvorsitzende Merkel unterstützt ihn. Von 2021 bis 2030 müssten in Österreich die Haushalte in Summe um 49 Milliarden belastet werden, um die Klimaziele zu erreichen. Österreich müsste den CO2-Ausstoß um 61 % senken, um die Klimaziele zu erreichen.
ÖAMTC hat berechnen lassen: die Ausgaben pro Auto und Jahr wären bis 2030 um 1.541 € höher, ein Liter Sprit könnte 4 Euro kosten, die Mineralölsteuer für Benzin würde 2021 um 20 Cent, bei Diesel um 28 Cent erhöht und jedes Jahr um die Inflation steigen, der Basistarif für die motorbezogene Versicherungssteuer würde verdoppelt, ab 2025 käme „Road Pricing“ für Pkw mit 2,3 Cent pro Kilometer. Beginnt man mit den Steuererhöhungen später, müssten diese höher ausfallen.
Jeder, der fossilfrei lebt und sich nicht mehr dagegen stellt, hat somit eine sonnige Zukunft – dabei zählt man bereits heute zu den enormen Gewinnern mit Gratisenergie aus der Sonne für immer.
Mit sonnigen Grüßen Wolfgang Löser
Untere Dorfstrasse 23 A-2004 Streitdorf Tel: (02269 2317), mobil: 0680 111 33 63 w.loeser@aon.at www.energiebauernhof.com
Wolfgang Löser – Wer bin ich
Wolfgang Löser
„Erster energieautarker Bauernhof Österreichs“ seit 2002 mit Vorträgen und SeminarenUntere Dorfstrasse 23, A-2004 Streitdorf
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Link zum Buch: Wolfgang Löser – Der Energierebell (vergriffen, gebrauchte Exemplare bei Bookbot) Link zum Film: Enerkey Wer hat den Schlüssel zur Energiewende?
Bereits heute überlegen: Wind, Solar und Photovoltaik mit STROMSPEICHER , E-Mobilität und Wärme-Kraft-Kopplung als Regelenergie
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