Industrie-Allianz für Neutrino-Technologie

Neutrino Gebäudekonzept Fassade

Industrie im Umbruch: Angebot statt Abbau

Während Teile der deutschen Industrie unter strukturellem Druck stehen, erneuert die Neutrino® Energy Gruppe ihr öffentliches Schreiben an die Geschäftsführung und den Gesamtbetriebsrat der Robert Bosch GmbH. Den Kern bildet ein industriepolitisches Angebot zur Sicherung von bis zu 13.000 bedrohten Arbeitsplätzen – nicht über Subventionen, sondern über eine technologiebasierte Partnerschaft zur Produktion.

Im Zentrum steht die Neutrinovoltaik-Technologie sowie die industrielle Skalierung der “Power-Cube” Systeme. Laut Unternehmensangaben sind hierfür Investitionen von über einer Milliarde Euro vorgesehen – aus eigenen Mitteln. Die Initiative wird als vollständig durchfinanziertes Konzept beschrieben, flankiert durch eine Zusammenarbeit mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur strukturellen und rechtlichen Absicherung.

Die Argumentationslinie ist klar: Bestehende Fertigungskapazitäten und industrielle Expertise sollen nicht rückgebaut, sondern in eine neue Produktion zur Hochtechnologie überführt werden.

Technologischer Kern:
Auf Graphen basierende Energy-Harvester

Das Schreiben und die neuerliche Pressemeldung konkretisiert den technologischen Rahmen einer möglichen Kooperation. Im Fokus stehen hochintegrierte, graphene-basierte Nichtgleichgewichts-Harvester, die permanente Umgebungsanregungen in gerichtete elektrische Energie umwandeln sollen.

Beschrieben werden unter anderem:

Die Systeme seien von Beginn an kompatibel mit bestehenden Hochpräzisions-Fertigungsumgebungen konzipiert worden. Eine vertiefte technische Evaluation – etwa Materialanalysen, Lastprofiluntersuchungen und Skalierungssimulationen – könne im Rahmen vertraulicher Prüfprozesse erfolgen.

Strategisch adressiert die Neutrino Energy Group damit nicht nur Technologieentwicklung, sondern industrielle Auslastungsperspektiven über mehrere Jahre hinweg – mit potenziellen Beschäftigungseffekten im Hochtechnologiesektor.

Politische Dimension
und öffentlicher Appell

Das Schreiben vom 7. Oktober 2025 ist ausdrücklich als offener Brief formuliert. Es verweist auf frühere, nach Unternehmensdarstellung erfolglose Gesprächsversuche und benennt politische Kurzsichtigkeit sowie Lobbyinteressen als Hemmnisse. Gleichzeitig wird ein öffentlicher Diskurs eingefordert: Jede Person oder Institution mit Kenntnis des Inhalts sei aufgefordert, sachlich zur Verbreitung einer konstruktiven Lösung beizutragen. Der Ton ist industriepolitisch ambitioniert: Die vorgeschlagene Partnerschaft wird als Möglichkeit beschrieben, ein „neues Kapitel deutscher Industriegeschichte“ aufzuschlagen. Dabei verbindet das Unternehmen technologiegetriebene Innovationsnarrative mit arbeitsmarktpolitischer Argumentation und Standortfragen.

Offener Brief
der Neutrino Energy Gruppe

Berlin 7. Oktober 2025

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder der Geschäftsführung, sehr geehrte Mitglieder des Gesamtbetriebsrats,

ich wende mich mit diesem offenen Schreiben an Sie und zugleich an die Öffentlichkeit, weil wir – als Neutrino Energy Group – nicht länger schweigend zusehen können, wie in einem Land voller Wissen und Ingenieurskunst tausende exzellent ausgebildete Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren, obwohl tragfähige, privat finanzierte Lösungen längst bereitstehen.

Seit Jahren arbeiten wir mit führenden Wissenschaftlern und Ingenieuren an einer neuen Form der Energiegewinnung: der Neutrinovoltaik-Technologie – einer wetterunabhängigen, sauberen und dezentralen Energiequelle, die in Deutschland entwickelt wurde, lange umstritten war aber nun weltweit Beachtung findet.

Wir verfügen über ein vollständig durchfinanziertes Konzept, mit dem sich sämtliche 13.000 bedrohten Arbeitsplätze bei Bosch erhalten ließen –nicht als Subvention, sondern als echte, produktive Wertschöpfung.

Die notwendigen Mittel – > 1 Milliarde Euro – eigenes Geld von uns stehen dafür bereit.

Wir schreiben diesen Brief öffentlich, weil frühere Gespräche und Vorschläge trotz mehrfacher Bemühungen an politischer Kurzsicht und wirtschaftlichen Lobbyinteressen gescheitert sind.

Statt Chancen zu nutzen, wurden Türen geschlossen – und mit ihnen die Perspektiven tausender hochqualifizierter Menschen.

Wir möchten das nicht hinnehmen. Denn hinter jedem Arbeitsplatz bei Bosch stehen Können, Erfahrung und Stolz – eine Innovationskraft, die man nicht entlassen, sondern in die Zukunft führen muss.

Unsere Initiative sieht vor, die bestehenden  Fertigungskapazitäten und Kompetenzen bei Bosch in ein gemeinsames Neutrino PowerCube-Programm 2030 zu integrieren – eine industrielle Produktion modularer Energiewandler, die Deutschland weltweit an die Spitze einer neuen Energiegeneration setzen könnte.

Wir kommen nicht mit Forderungen, sondern mit Lösungen, Technologie und Kapital.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und mit den Beschäftigten von Bosch zeigen, dass der Wandel hin zu einer nachhaltigen Industrie nicht Abbau, sondern Aufbau bedeutet.

Unsere Tür steht offen – und sie bleibt offen, für Gespräche mit der Geschäftsführung dem Betriebsrat, der Belegschaft und jedem Verantwortlichen, der bereit ist, im Sinne der Menschen und des Standorts Deutschland zu handeln.

Mit aufrichtigem Respekt vor der Arbeit Ihrer Kolleginnen und Kollegen und im festen Glauben an die Kraft dieser Belegschaft,

Wir tun dies aus vollster Überzeugung und in dem festen Glauben, dass eine solche Partnerschaft zwischen Bosch und der Neutrino Energy Group nicht nur Arbeitsplätze sichert, sondern ein neues Kapitel deutscher Industriegeschichte aufschlägt.

Zur strukturellen und rechtlichen Untermauerung unserer Initiative arbeiten wir mit der Pfluger GmbH  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Baden-Baden / Karlsruhe, zusammen.

Als Nachweis unserer Ernsthaftigkeit und Transparenz fügen wir diesem Schreiben das Konzeptpapier „Zukunftspartnerschaft Bosch – Neutrino Energy Group“ sowie den Handelsregisterauszug der Neutrino Energy Property GmbH & Co. KG bei.

Dieses Konzeptpapier beschreibt die technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundlage einer möglichen nachhaltigen Kooperation zwischen der Robert Bosch GmbH und der Neutrino Energy Group. Es wurde mit Unterstützung von Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Finanzwesen erstellt.

Jede Person, Institution oder Organisation, die von diesem Schreiben oder seinen Inhalten Kenntnis erlangt, ist ausdrücklich aufgefordert und gebeten, über den Inhalt offen, sachlich und im Sinne des Erhalts von Arbeitsplätzen zu sprechen und zur Verbreitung einer konstruktiven Lösung beizutragen. Schweigen, Zurückhalten oder politisches Taktieren kann in dieser Frage nicht länger als Option gelten.

Holger Thorsten Schubart
-CEO-

Pressemeldung vom 18.02.2026:
Neutrino Energy Group unterstreicht Interesse an industrieller Partnerschaft mit Bosch

Die Neutrino® Energy Gruppe bekräftigt ihr strategisches Interesse an einer möglichen industriellen Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH zur Weiterentwicklung und Serienfertigung hochintegrierter, graphene-basierter Energie-Module in Deutschland.

Fazit
Technologie als Hebel für industrielle Souveränität

Das Angebot an Bosch ist mehr als ein Kooperationsvorschlag. Es ist ein industriepolitisches Signal: Kapital, geistiges Eigentum und Produktionskompetenz sollen gebündelt werden, um eine neue Kategorie dezentraler Energieerzeugung industriell zu verankern.

Ob es zu einer vertieften Prüfung oder gar Umsetzung kommt, liegt in den strategischen Entscheidungsprozessen der adressierten Akteure. Unabhängig davon berührt die Initiative eine zentrale Frage der kommenden Jahre:

Wie kann technologische Innovation genutzt werden, um industrielle Unabhängigkeit, wirtschaftliche Wertschöpfung und qualifizierte Beschäftigung langfristig zu sichern?

Die Debatte um Neutrinovoltaik, Graphen-Architekturen und industrielle Skalierung steht exemplarisch für diesen Spannungsraum zwischen Vision, Validierung und Verantwortung.

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