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Unser Projekt: “Öffentlicher Garten”

Wir hoffen, unser öffentlicher Kräuter- und Gemüsegarten findet Nachahmer.

Im Herbst 2014 startete ich in meinem Heimatort Weyer (AT, OOE), mit einigen Freiwilligen das Projekt “Öffentlicher Garten”. Mit der Hilfe von einigen Freiwilligen und dem Anspruch keine Kosten zu erzeugen, wurde das Projekt dann von uns umgesetzt.

Vorerst war unser Ziel, zu sehen mit wie viel bzw. wie wenig Aufwand eine Brachfläche zu einem kleinen Gärtchen umgebaut werden kann. Mittlerweile haben wir aber bereits größere Pläne.

 Die Gemeinde Weyer stellte uns eine kleine Grundfläche zur Verfügung, die zwar zentral genug gelegen ist, aber einen äußerst steinigen Boden hatte. Also begannen wir zuerst ordentlich zu kompostieren. Dafür arrangierten wir uns mit herumliegendem Laub und angefallenem Grünschnitt von nahen Büschen und Bäumen. Danach schütteten wir damit mehrere Hügelbeete auf.

Die ganze Angelegenheit erwies sich als ziemlich zäh und so fiel dann ein Jahr später (2015) die erste Ernte ziemlich mager aus: Bis auf ein paar Knollen Knoblauch einigen Erdbeeren und Kräutern wie Schnittlauch, Salbei und Petersilie war nicht viel los in unserem öffentlichen Garten.

Im Herbst 2015 organisierten wir dann ein paar Schreibtruhen Pferdemist, der unter den Kompost gemischt wurde. Dies führte dazu, dass ein Jahr später (2016) die Kartoffelqualität und Ernte sehr gut ausgefallen ist.

2017 bekamen wir noch zwei Anhänger voll mit Erde für unsere Beete. Dies lässt uns auf jeden Fall zuversichtlich sein, dass dieses Jahr die Ernten der letzten Jahre übertreffen könnte. Uns ist natürlich durchaus bewusst, dass wenn es unser Hauptziel wäre, einen noch größeren Ertrag zu erwirtschaften, uns dies sicherlich auch gelingen würde.  Doch für uns steht jedoch die Freude und Faszination an der Natur im Vordergrund. Vor allem finden wir auch die Gespräche und sozialen Kontakte, die sich durch unseren öffentlichen Garten ergeben haben, bemerkenswert und dies möchten wir auch nicht mehr missen. Für uns ist es besonders spannend, zu sehen und mitzuerleben, wie aus kleinen unscheinbaren Körnchen eine kräftige Pflanze wächst, die dann wiederum neues Saatgut hervorbringt.

Desto länger ich mich damit beschäftige, umso absurder wird der Gedanke an einen Garten, bei dem man die natürlichen Gegebenheiten ausschließt und in einem sterilen Umfeld anfängt, überzüchtete Pflanzen anzubauen. Wenn sich nun jemand einen Garten anlegen möchte, sollte der erste Schritt sein “Was wächst alles auf der Wiese und was kann man damit machen” – also eine Verbindung zur Natur aufzubauen. So wird man schnell feststellen, dass wir in einem enorm fruchtbaren und menschenfreundlichen Teil der Erde leben. Die Notwendigkeit einen Garten anzulegen sinkt, wenn man erkannt hat, dass wir in einem riesigen Garten leben, der sich Erde nennt.

Wie es weitergeht erfährt Ihr bald im nächsten Teil meiner Reportage.

Wer Lust und Laune hat, sich in unser Gartenprojekt zu integrieren oder es sich einfach nur mal ansehen möchte, mag mich einfach kontaktieren: mo_keo@gmx.at

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