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Warum es keine Liste von Freilerner-Initiativen gibt – GAIA
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UNABHÄNGIGKEIT UND FREIHEIT

Warum es keine Liste von Freilerner-Initiativen gibt

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Immer wieder fragen interessierte Menschen nach einer Liste aller schon existierenden Freilerner-Intiativen.

Dies, um daraus dann auswählen zu können wie aus Schulführern. Eine solche Liste gibt es aus gutem Grund nicht. Sie würde nämlich dem Irrtum Vorschub leisten, dass Freilerner-Zentren eine neue Art von Alternativschulen wären, wo man dafür zahlt, dass die Kinder besser aufgehoben sind und hoffentlich etwas mehr lernen als in normalen Schulen

Die meisten Menschen haben kaum eine Ahnung davon, was es heißt, Kindern zu erlauben, sich frei zu entfalten. Das setzt nämlich voraus, dass sie SICH SELBST das erlauben! Und dazu sind sie erst in der Lage, nachdem sie ihre tiefsten, unbewussten Ängste, ihre Abhängigkeiten und ihre Tendenz, ständig andere verantwortlich zu machen (im Guten wie im Schlechten), bewusst bearbeitet und einigermaßen überwunden haben. Ist dieser unumgängliche erste Schritt vollzogen, dann können Kinder die Entwicklung ihrer Eltern enorm beschleunigen und müssen deren Umwege nicht noch einmal gehen, falls die Erwachsenen bereit sind, die Kinder in Frieden zu LASSEN und mit ihnen gemeinsam neue Wege zu gehen.

Da unser Schulsystem so viele Mängel hat und so viele Kinder auf der Strecke bleiben, gibt es immer mehr Interessenten für alternative Lösungen. 95% der Eltern, die sich für Freies Lernen, freie Lerngruppen etc. interessieren, sind aber leider noch nicht so weit! Und dann sind die Enttäuschungen vorprogrammiert: Diese Eltern glauben, sie könnten ihre Kinder an einem Ort abliefern, wo für deren seelisches Wohlergehen gesorgt ist, und dann ihr Leben einfach so weiterleben wie bisher. Dass die Vorgaben der Schulbehörden erfüllt werden, erwarten sie selbstverständlich ebenfalls – dafür zahlen sie doch! Genau das spielt es aber nicht: Solche Kinder sind dann ständig krank oder leisten auf andere Weise Widerstand, denn es geht um etwas völlig anderes!

Worum es wirklich geht, kann man an den wenigen gelingenden Beispielen ablesen: Zum Freilernen geeignet sind Erwachsene, die gemeinsam an einer neuen Welt bauen wollen, wo nicht mehr Wettbewerb, Leistung und Geld zählen, sondern wo es um die Erhaltung der Schöpfung, um Mitgefühl, Freude, Schönheit und Gemeinwohl geht. Erwachsene, die bereit sind, jedes Kind wie ihr eigenes zu betrachten. Erwachsene, die mutig genug sind, für das Wohlergehen der Kinder Ärger mit Behörden auf sich zu nehmen. Erwachsene, die sich nach ihrem eigenen inneren Kompass richten, die also zeitweise bereit sind, von 5 Uhr Früh bis 11 Uhr nachts im Einsatz zu sein, aber auch fähig zu spüren, wann sie oder ihre Kinder eine ausgiebige Ruhephase benötigen.

Die Kinder solcher innerlich freier Menschen brauchen weder krank zu werden, noch Widerstand zu leisten: Sie spüren, dass sie sich um ihre Eltern nicht kümmern müssen, weil auch diese schon in Richtung einer lebenswerten gemeinsamen Zukunft unterwegs sind. Das gibt ihren Kindern die Möglichkeit, in tiefer innerer Verbundenheit mit den Eltern ihr eigenes Potenzial zu entfalten. Manche der frei lernenden Kinder schaffen es, nebenbei auch noch die vorgeschriebenen Jahresprüfungen zu machen. Aber darauf sollte man sich nicht verlassen! Alle anderen brauchen mutige Eltern, die auch diese kollektive Normopathie schon überwunden haben und sie ihren Kindern ersparen…

Fazit:
Menschen, die den Weg der selbstbestimmten Bildung gehen wollen, können nur über persönliche Bekanntschaft und ausführliche Gespräche zusammenfinden, sich an bestehende Gemeinschaften anschließen (und diese dadurch verändern!) oder selbst neue Gemeinschaften gründen. Die Idee, Lernorte zu bewerben oder anzubieten, gehört der alten Konsumwelt an… und führt im schlimmsten Fall zu ihr zurück!
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