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Green Deal

green deal tkp Titelbild

Derzeit haben wir im wesentlichen drei Verteilschienen für Energie: das Tankstellennetz, Gasrohre und die Stromnetze.

Der Green Deal von EU, aber auch die UNO mit ihren 17 „Zielen für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals – SDG) wollen das auf eine einzige Infrastruktur reduzieren, nämlich auf das Stromnetz. Ein Ausfall der Stromversorgung führt also zum Totalausfall der Energieversorgung der Gesellschaft.
Laut Ourworld In Data lieferte Kohle im Jahr 2022 weltweit 25 % aller Energie, Öl und Gas weitere 52 %. Der Kohlenstoff, den wir dabei freisetzen, wurde ursprünglich aus Kohlendioxid gewonnen, das der Luft durch Photosynthese entzogen, tief vergraben und in Kohle und die anderen fossilen Brennstoffe umgewandelt wurde. Mit der Einführung dieser modernen Energieversorgung stieg die Nahrungssicherheit beträchtlich und damit die globale Lebenserwartung von 26 Jahren um 1820, auf 31 Jahre um 1900 und auf 66 Jahre, bzw 78 Jahre in den Industrieländern, um 2000 gesteigert.

Im Laufe der Jahrhunderte kamen neue Energiequellen hinzu: Holz, menschliche Sklaven, Zugtiere, Wasserräder, Windmühlen, Kohle, Erdöl, Erdgas, Wasserkraft und Kernkraft.

Der Grund für diese Erweiterungen waren die Vorteile der neuen Energiequellen gegenüber den alten in Bezug auf Leistung, Energiedichte, Effizienz und Kosten. Die Bevölkerungen nahmen die neuen Energiequellen an, weil sie den Lebensstandard und Gesundheit verbesserten. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich dabei um einen additiven Prozess handelt, der schrittweise durch die Bemühungen vieler Einzelpersonen in der gesamten Gesellschaft an vielen Orten stattfindet.

Zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit wurde von einer relativ kleinen Elite die politische Entscheidung getroffen, billige, effiziente Energieformen wie fossile Brennstoffe durch minderwertige und teurere Technologien wie Solar- und Windenergie zu ersetzen. Man kann öffentliche Dienstleistungen nicht mit einer Energiequelle betreiben, die Steuern verbraucht, anstatt sie zu zahlen, wie Euan Mearns in der BizPac Review schreibt.

Die derzeitige so genannte Energiewende wird den Massen jedoch von Politikern durch Diktate und umfangreiche Almosen (von unserem Geld) aufgezwungen. Steuern werden vergeudet, Sonderinteressen bereichert und die Bürger werden mit teurer und unzuverlässiger Energieversorgung und vermindertem Lebensstandard belastet.

Alleine die Umstellung alle Fahrzeuge mit Verbrennermotoren auf E-Antrieb wurde einen Ausbau der Stromerzeugung sowie der Verteilnetze um 65 % der derzeitigen Leistungsfähigkeit erfordern. Damit wären horrende Kosten verbunden, die privates Autofahren nur für eine schmale Oberschicht noch leistbar machen würde. Von den Gefahren, die wir kürzlich bei dem Unfall eines Autobus mit Elektroantrieb in Venedig, Stadtteil Mestre, gesehen haben, ganz zu schweigen.

Praktisch alles, was wir haben – Straßen, Gebäude, Autos, Fernseher, Kleidung, Computer, Flugzeuge, Landwirtschaft, Bildungssysteme, Gesundheitssysteme, militärische Fähigkeiten – gibt es dank der fossilen Brennstoffe. Ihre weitere Nutzung und die Weiterentwicklung der Kernenergie versprechen, das Leben von Milliarden von Menschen zu verbessern. Doch der lange Aufstieg der Menschheit – angetrieben durch natürliche Anreize und gesteuert durch wirtschaftliche und physikalische Gesetze – wird von fehlgeleiteten und eigennützigen Menschen in erschreckender Weise unterbrochen.

Die Demontage unseres derzeitigen Energieversorgungssystems könnte als einer der größten Akte des wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vandalismus in die Geschichte der Menschheit eingehen. Die Motive derjenigen, die dahinter stehen, müssen hinterfragt werden.

Der Ausfall von drei Vierteln der derzeitigen Energieträger – Erdgas, Erdöl und Kohle – wurde enorme Preisanstiege und Engpässe verursachen. Die Reduktion von drei Verteilnetzen auf einziges würde uns praktisch in die vorindustrielle Zeit zurückwerfen mit entsprechenden Auswirkungen auch auf die Lebenserwartung.

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