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Scholé-Nachrichten Mai 2018

Liebe Scholé-Freunde, in den vergangenen Wochen habe ich mit vielen Menschen über das Thema BILDUNGSFREIHEIT gesprochen.

Obwohl ich mich redlich um Klarheit bemüht habe und meine Gesprächspartner alle aufgeschlossen und gutwillig waren, hatte ich bei den meisten doch das Gefühl, dass ihr „geschulter Verstand“ sich gegen meine Ausführungen teilweise sträubte.

Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass die Forderung nach Bildungsfreiheit tatsächlich ein viel umfassenderes Menschenbild voraussetzt als jenes, von dem unser derzeitiges Bildungssystem ausgeht. Wo Bildung nicht mehr als Recht, sondern als Pflicht definiert wird, hat die Freiheit keinen Stellenwert, denn sie ist ein Kind der Muße!

Wie ihr wisst, bin ich davon überzeugt, dass unsere besten Lehrer die hoch sensiblen Kinder der neuen Zeit sind. Das habe ich selbst oft und oft erfahren, aber noch nie auf so unmittelbare und überwältigende Weise wie bei der Begegnung mit Christina von Dreien! Mit gerade einmal 16 Jahren hat dieses in der Schweiz geborene und aufgewachsene Mädchen, das über ein mehrdimensionales Bewusstsein verfügt, im letzten Jahr begonnen, ihre Weisheit und ihr erstaunliches Wissen in die Welt hinaus zu tragen. Sie hält Vorträge im gesamten deutschsprachigen Raum, alle 14 Tage gibt es unter dem Titel „Time to be“ eine einstündige TV-Sendung mit ihr (auf Youtube jederzeit abrufbar), und im Govinda Verlag sind auch schon 2 Bücher erschienen, in denen ihre Mutter Bernadette einen Teil der Einsichten und Erkenntnisse zusammenfasst, mit denen ihre Tochter sie von früher Kindheit an überraschte. Hier ein Auszug aus dem zweiten Band „Die Vision des Guten“ (Seite 288 ff.), in dem es um den notwendigen Wandel im Bildungssystem geht:

Das heutige Lernen an Schulen und Hochschulen wird einseitig durch den rationalen Verstand der linken Hirnhemisphäre dominiert, während das rechtshemisphäre, also das komplexe, emotionale und intuitive Denken vernachlässigt wird. Dadurch liegt bei den meisten Menschen ein immenses geistiges Potential ungenutzt brach. Die zur Starrheit neigenden Denkmuster des einseitig-rationalen Verstandes lassen sich durch fremde, unlichte Einflüsse leichter programmieren und manipulieren, was wohl erklärt, warum das herrschende System ausschließlich diesen Teil fördert.

Solange sich das Bildungssystem und die Wissenschaften selbst solche Grenzen setzen, wird es sehr schwierig sein, dass positive, visionäre Ideen und Innovationen sich durchsetzen. Wenn es uns gelingt, uns nicht mehr durch unsere Konditionierungen und durch unsere veralteten Konzepte, Strategien und Moralvorstellungen selbst Grenzen zu setzen, dann werden wir wahrlich kreativ und werden offen für alle Möglichkeiten – eben wie ein spontanes, unbeschwertes und vertrauensvolles Kind.

Christina erklärt:

„In unserem Körper verfügt jede Zelle über die exakte Information, welche hochkomplexe Funktion sie ausüben soll. Dasselbe Verhalten finden wir auch bei jeder Pflanze und bei jedem Tier. Sie leben gemäß ihrer Natur, ohne Lehrer und ohne Lernvorgaben. Alles scheint harmonisch organisiert zu sein und funktioniert über ihr eigenes Bewusstsein. Warum sollten wir als menschliche Wesen das nicht auch schaffen? Grundsätzlich sind wir alle von Natur aus hochbegabt.“

NEUE WEBSEITE: CHRISTINA VON DREIEN

Es gibt mittlwerweile ausreichend viele Beispiele von Menschen, die nie eine herkömmliche Schule besucht haben und die trotzdem großartige Begabungen offenbaren und leben. Sie lesen, schreiben, sprechen fremde Sprachen und kennen sich in irgendeinem Gebiet, das ihrer Berufung und ihrem Potenzial entspricht, überdurchschnittlich gut aus. Lernforscher haben längst erkannt, dass das wirkliche Lernen in dem Moment stattfindet, wenn der betreffende Mensch mit Herz und Seele bei der Sache und voll motiviert ist. Daraus folgt, dass es wenig sinnvoll ist, für eine ganze Gruppe von Menschen, beispielsweise eine Schulklasse oder eine Ausbildungsgruppe, einheitliche Lernziele zu formulieren. Denn eine Gruppe besteht immer aus Individuen, und jedes Individuum ist einmalig und einzigartig. Wenn man versucht, alle in denselben Topf zu werfen, dann wird man am Ende höchstwahrscheinlich keinem einzigen von ihnen gerecht.

Der Schlüssel für ein zukünftiges sinnvolles Lernen besteht darin, seinem Seelenplan und seiner Intuition zu folgen und dabei sein volles Potenzial zu entfalten. Wenn ein Kind (oder auch ein Erwachsener) diesen individuell zugeschnittenen Entfaltungsrahmen zur Verfügung gestellt bekommt, wird es freudvoll genau das lernen, was es lernen will und wofür es eine spontane, natürliche Motivation verspürt. Ebenso wird es dann lernen, wenn es möchte, und auf die Art und Weise, die ihm entspricht. Wer ohne äußeren Zwang und Druck lernen und sich gemäß seinem Seelenplan harmonisch entfalten kann, wird ein glückliches, erfülltes, kreatives und wertvolles Mitglied der menschlichen Gesellschaft werden. Solche Menschen sind die Hoffnungsträger für die Zukunft, denn sie zeigen durch ihr eigenes Beispiel neue Perspektiven auf, die nicht auf künstlichen, unlichten Abhängigkeitssystemen, sondern auf den freilassenden universellen Gesetzen des Lichts beruhen.

In dieser vielversprechenden Zeit des Umbruchs geht es also darum zu erkennen, was für ein immenses Potenzial an Wissen und an Begabungen in jedem Menschen vorhanden ist. Es geht darum, dieses Potenzial sich möglichst frei entfalten zu lassen, denn sobald dies geschieht, wird sich die Gesellschaft grundsätzlich und nachhaltig zum Guten verändern. Jeder Mensch sehnt sich danach, in seiner Einzigartigkeit als wertvoll wahrgenommen zu werden. Jeder Mensch sehnt sich danach, seiner Bestimmung zu folgen und seine Talente zu leben. Wenn ihm dies ermöglicht wird, dann entfällt auch der ganze destruktive Konkurrenzkampf oder das verzweifelte Ringen um Aufmerksamkeit und Anerkennung…

In Christinas Vision für eine zukünftige Schule wird es nicht mehr so sein, dass ein Lehrer autoritär vor seinen Schülern steht und diese einseitig mit seinem angelernten Wissen ‚unterrichtet‘. Vielmehr wird es so sein, dass Schulen Orte des harmonischen Zusammenlebens und des gemeinsamen und wechselseitigen Lernens zwischen Lehrern und Schülern sind… Christina erklärt: „Das ganze Leben bedeutet zu lernen, denn das Lernen ist kein Prozess, der irgendwann abgeschlossen ist. Beim Lernen gibt es auch kein ‚richtig‘ oder ‚falsch‘, denn Lernen ist grundsätzlich individuell sowie auch orts- und personenunabhängig. Man kann immer und überall lernen, und man braucht dazu keine Schulgebäude und keine Lehrpersonen.“

Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, scheint mir der richtige Zeitpunkt zu sein, um mit euch allen die Zuversicht zu teilen, die ich verspüre, seitdem ich weiß, dass die Bildungsfreiheit nun eine Fürsprecherin wie Christina hat: Diesem zarten Mädchen werden sich alle „unlichten“ Mächte und Gewalten beugen müssen, sogar die scheinbar unbesiegbare Macht der Gewohnheit :-)

mit lichten Grüßen
Alexandra

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