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Scholé-Nachrichten November (nocebo) 2020

Was wir im Augenblick erleben, könnte man als weltweites Experiment mit NOCEBO-Effekt

beschreiben. Wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet “nocebo” ICH WERDE SCHADEN. Die meisten von uns waren damit schon früh im Leben konfrontiert: Wenn einem Kind seine Fehler und Mängel vorgehalten werden, wenn ihm das Gefühl vermittelt wird, dass es nicht genügt, wird jedesmal – mit verheerenden Langzeitfolgen – still und heimlich der Nocebo-Effekt aktiviert: Das Kind fühlt sich schlecht, schwach und abhängig.

Mehr Aufmerksamkeit erhält der nutzbringende Placebo-Effekt, der den Forschern in der Pharmaindustrie Kopfzerbrechen bereitet. Die Zulassungsprüfungen für Medikamente schreiben bekanntlich Doppelblindstudien vor, bei denen die Wirkungen eines neu entwickelten Medikaments mit denen eines genau gleich aussehenden Präparates verglichen werden müssen, das keinerlei Wirksubstanzen enthält. Die am Versuch beteiligten Personen dürfen nicht wissen, welchen Probanden echte und welchen Probanden Fake-Tabletten verabreicht wurden.

Eingefleischte Materialisten tun sich schwer zu erklären, wieso der Placebo-Effekt im Rahmen solcher Doppelblindstudien mit schöner Regelmäßigkeit bei mindestens einem Viertel der Probanden auftritt: Die Fake-Tabletten, die keinerlei Wirkstoffe enthalten, rufen bei ihnen ganz ähnliche Wirkungen und Nebenwirkungen hervor wie bei anderen Probanden die echten Tabletten. Was wirkt da? Die Überzeugung der Testperson, sie hätte ein wirksames Medikament bekommen? Die Ausstrahlung der Person, die ihr die Fake-Tabletten verabreicht hat?

Der NOCEBO-Effekt, die schädliche Form der Suggestion oder Autosuggestion, ist noch viel mächtiger, weil er sofort die tiefste unserer Emotionen mobilisiert: die Angst. Ob es sich um wahre Schreckensmeldungen, Halbwahrheiten oder Lügen handelt, spielt dabei keine Rolle. Menschen, die sich fälschlicher Weise einbilden, sie hätten Gift geschluckt, können aus lauter Angst körperliche Vergiftungssymptome entwickeln. Viele Patienten, denen ihr Arzt sagte, sie hätten nur noch 2 Monate zu leben, sind tatsächlich exakt zwei Monate danach gestorben. Diejenigen unter unseren Zeitgenossen, die glauben, wir wären von einem tödlichen Killervirus bedroht, stehen seit Monaten unter enorm hohem Stress. Niemand wird jemals beziffern können, wie viele schwere Krankheitsverläufe, Todesfälle oder Selbstmorde auf das Konto übertriebener Warnungen oder reißerischer Medienberichte, illustriert mit Horrorfotos von Särgen und vermummten Gestalten auf Intensivstationen, gehen…

Wieso werden seit Ausbruch der Covid19-Seuche die zahlreichen renommierten Spezialisten für Infektionskrankheiten, die zur Ruhe und Besonnenheit aufrufen, öffentlich ebenso heftig diffamiert wie die alternativen Medien, in denen sie zu Wort kommen? Wieso haben die Verantwortlichen nicht auf Fachleute wie Dr. Wodarg gehört, der – im Gegensatz zum Erfinder des Corona-Tests – schon mit seiner Einschätzung der Schweinegrippe vollkommen richtig lag? Eine Antikorruptions-Initiative von Dr. Wodarg und Kollegen konnte damals verhindern, dass die Impfschäden durch einen rasch auf den Markt geworfenen Impfstoff weiter explodierten: Die Impfkampagne musste eingestellt werden, so dass “nur” 700 Kinder als Folge der Impfung gegen Schweinegrippe an der unheilbaren Schlafkrankheit Narkolepsie erkrankten – zum Dank dafür werden Dr. Wodargs Videos nun von Youtube gelöscht!

Auf bewährte Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems – möglichst wenig Stress, gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, Spass und Freude – hätten sich Schul- und Alternativmediziner leicht einigen können. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, im Fall einer akuten Bedrohung der Volksgesundheit auch die Therapievorschläge von HomöopathInnen, TCM-ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen und AlternativmedizinerInnen aller Art zu berücksichtigen, selbst wenn man sich deren Heilerfolge nur als Placebo-Effekte erklären kann? Aber nein, unter Anleitung der Weltgesundheitsorganisation haben die Regierungen unisono auf garantiert schädliche NOCEBO-Strategien gesetzt:

Es ist allgemein bekannt, dass Stress unser Immunsystem schwächt. Jeder weiß, dass Sauerstoffmangel die Denkfähigkeit beeinträchtigt. Fest steht, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist. Was also bezwecken die Regierenden mit Nocebos wie Panikmache, Maskenzwang, Lockdowns und anderen Freiheitseinschränkungen? Die Antwort auf diese Frage stand auf dem Titelblatt des Time-Magazines vom 22. Oktober 2020 in Balkenlettern zu lesen: THE GREAT RESET. Wie lange dieser Reset schon geplant und vorbereitet wurde, könnt ihr in dem vorbildlich recherchierten Buch “Chronik einer geplanten Krise” von Paul Schreyer nachverfolgen. Der Autor und Journalist Paul Schreyer ist in der DDR aufgewachsen und wachsam geblieben. Deshalb besitzt er ein feineres Gespür für die Anzeichen der Diktatur als jene Bewohner des goldenen Westens, die niemals lernen mussten, Informationen kritisch zu hinterfragen.

Ausgerufen wurde der große RESET vom Weltwirtschaftsforum. Die Argumente, mit denen er der Bevölkerung schmackhaft gemacht werden soll, klingen nicht nur überzeugend, sie sind es auch: Dass unser bisheriges Wettbewerbssystem ersetzt gehört durch ein neues, kooperatives System, das umweltfreundlicher, nachhaltiger und gerechter sein muss, wird niemand bestreiten. Die Gretchenfrage ist nur, wer in diesem von Grund auf erneuerten Gesellschaftssystem das Sagen haben soll:

Dieselben Vertreter des Großkapitals, die das Ökosystem unseres Planeten an die Wand gefahren haben? Dieselben Großkonzerne, deren Geschäftsmodell auf der Ausbeutung von Mensch und Natur beruht? Milliardenschwere “Philantropen”, deren gewaltige Vermögen sich seit dem Lockdown noch schneller vergrößert haben als je zuvor? Dieselben schwarzen, roten, grünen oder andersfarbigen Politiker, die den Großverdienern als Steigbügelhalter dienen, indem sie sich bei der Gesetzgebung von deren Lobbyisten beraten lassen? Dieselben von Stiftungen geförderten und preisgekrönten Wissenschaftler und Journalisten, die es niemals wagen würden, die Hand zu beißen, die sie füttert?

Wer soll in der schönen grüneren und gerechteren Welt von morgen über unser Wohl bestimmen dürfen? Dieser grundlegenden Frage müssten wir uns endlich stellen, sofern wir durch die geballten NOCEBO-Effekte der amtlich verordneten “Schutzmaßnahmen” nicht schon derart geschwächt sind, dass wir unsere fortschreitende Entmündigung widerstandslos akzeptieren, ja nicht einmal mehr bemerken. Wenn wir uns weiterhin durch nebensächliche Debatten ablenken lassen, könnte die weltweite “neue Normalität” von morgen den politischen Verhältnissen im heutigen China gleichen: Regierung, Konzerne und Medien verschmelzen endgültig zu einem einzigen Machtblock. Die kleine Minderheit der Mächtigen genießt besondere, von Polizei und Militär geschützte Privilegien, während der Rest der Bevölkerung, auf Schritt und Tritt elektronisch überwacht, sich ihren Anordnungen zu fügen hat.

Der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser hat am 29.10. in Wien einen Vortrag zum Thema “Angst und Corona” gehalten, nachzuhören im Internet. Er unterscheidet drei Hauptängste: Die Angst vor Krankheit und Tod, die Angst vor Not und Verarmung und die Angst vor einer neuen Diktatur. Alle diese Ängste sind sehr real. Keine von ihnen ist unbegründet, wie jeder erkennen kann, der sich mit ihren Ursachen ernsthaft auseinandersetzt. Statt miteinander zu streiten, sollten wir einander unsere unterschiedlichen Ängste also mitfühlend zugestehen, um schmerzliche Spaltungen bis in den engsten Familien- und Freundeskreis hinein zu vermeiden.

Daniele Ganser stellt in seinem Vortrag auch ein paar einfache Achtsamkeitsübungen vor, die hilfreich sind, damit wir uns von den allgegenwärtigen Nocebos nicht herunterziehen lassen. Nur die Konzentration auf Gutes und Wünschenswertes verleiht uns die Kraft, unsere noch verbliebenen Rechte zu verteidigen, uns den perfiden Spaltungsmanövern der Mächtigen aktiv zu widersetzen und mit vereinten Kräften VON UNTEN, aus der engagierten Zivilgesellschaft heraus, eine grünere, gerechtere und tatsächlich DEMOKRATISCHE neue Welt erstehen zu lassen!

Hoffnung und Zuversicht gibt mir persönlich die Gewissheit, dass bei dem weltweiten Schauspiel, das vor unser aller Augen gerade abläuft, eine höhere Macht Regie führt, die es letzten Endes immer gut mit uns meint.

Novembergrüße
Alexandra

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Jetzt überarbeitet – “Lernen ist wie Atmen” als eBook


Gemeinsam mit zwei Freilernermüttern, Gudrun Totschnig und Sigrid Haubenberger, haben wir es im Selbstverlag herausgegeben und nun auch als eBook bereitgestellt.

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